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Golf Sempachersee: Die Story des grössten Golf-Resorts der Schweiz

Daniel Weber betreibt das größte Golf Resort der Schweiz und ist Turnierdirektor der Swiss Challenge im Golf Sempachersse. Im Interview spricht er über top Golf Resorts, die Zukunft des Golfsports in der Schweiz und die perfekte Golfreise.

Daniel, Sie betreiben das grösste Golf Resort der Schweiz und sind Turnierdirektor der Swiss Challenge im Golf Sempachersee. Da könnte man meinen, die Begeisterung für den Golfsport sei Ihnen in die Wiege gelegt worden. Aber so war es nicht – was hat einen Bauingenieur wie Sie ins Golf-Business verschlagen?

Meine Familie kommt eigentlich aus dem Immobiliengeschäft. Ins Golf-Business bin ich eher durch Zufall gekommen. Wir hatten einen Gutshof am Sempachersee, der so verkehrsgünstig lag, dass man etwas daraus machen musste. Wir hatten erst an eine Dammhirschzucht oder ein Reitsportzentrum gedacht, sind dann aber auf die Idee mit dem Golf Resort gekommen. So ein Golf Resort funktioniert ganz ähnlich wie ein Hotel. Beides sind letztlich gemanagte Immobilien – und damit kannten wir uns aus. Trotzdem habe ich natürlich Lehrgeld zahlen müssen. Aber heute haben wir zwei 18-Loch-Kurse in Golf Sempachersee, mit Golf Kyburg eine zweite Anlage und 1200 Clubmitglieder. Damit sind wir der grösste Club der Schweiz.

Was zeichnet für Sie ein top Golf Resort aus?

Erstens natürlich der Course an sich und das Platzdesign. Dass der Platz stets perfekt gepflegt ist, versteht sich für mich von selbst. Aber ein hervorragender Platz allein reicht noch nicht. Für uns ist die Architektur besonders wichtig. Unser Clubhaus in Golf Sempachersee wurde 2009 mit einem europäischen Architekturpreis ausgezeichnet. Eine aussergewöhnliche Architektur ist wichtig, weil sie Ausdruck eines Lifestyles ist. Ein dritter wichtiger Punkt ist natürlich der Service. Ein Golf Resort ist ein Dienstleistungsunternehmen. Letztlich verkaufen wir eine Wunschwelt, eine Umgebung, in der sich unsere Gäste wohlfühlen. Wenn unsere Gäste am liebsten jeden Tag bei uns wären, dann haben wir unser Ziel erreicht.

Wie sehen Sie die Zukunft des Golfsports in der Schweiz?

Ich glaube, der Golfsport hat einige Challenges vor sich. In den letzten Jahren ging es zwar nicht rasant, aber doch stetig bergauf. Wir gewinnen auch immer noch Golfer hinzu, während der Sport in Nachbarländern rückläufig ist. Aber unsere Golfer spielen weniger und seltener. Der Grund dafür ist weniger im Golfsport selbst, als vielmehr im gesamtgesellschaftlichen Wandel zu suchen. Die Menschen haben einfach weniger Zeit. Und 18-Loch-Golfrunden als Business-Meetings während der Arbeitszeit sind seit der Finanzkrise auch seltener geworden. Deshalb glaube ich auch, dass dieses Mantra der 18 Löcher überholt ist. Wir sehen es ja an unseren Mitgliedern. Die spielen nach Lust und Laune auch mal nur 13, mal neun oder auch nur sieben Löcher. Ich glaube, dass wir mehr Flexibilität in einem nicht mehr weiter wachsenden Golfmarkt in der Schweiz erleben werden. Der Markt wird sich ausdifferenzieren müssen. Klassische Clubs, die ihren Mitgliedern nicht mehr als einfach nur Golf bieten können, werden es schwer haben. Ich denke, dass
dagegen Premium-Clubs erfolgreich sein werden.

Ist golfen und reisen eine perfekte Kombination?

Absolut! Und das Phänomen, dass Menschen vor allem im Urlaub Golf spielen, wird sich verstärken. In den Ferien haben sie die Zeit dazu. Und es gibt ja auch hervorragende Golf Resorts in den Ferienregionen, die den hohen Standard des Heimclubs bieten.

Wie sieht für Sie die perfekte Golfreise aus?

Für mich – wie für viele andere – ist Golf mehr als nur das blosse Spiel auf dem grünen Rasen. Und damit muss für mich eine gute Golfreise auch mehr bieten als Golf allein. Auf das Gesamtpaket kommt es an. Und das stimmt ja auch in vielen Destinationen, die hervorragende Golf Resorts und noch viel drumherum bieten. Ich persönlich reise gerne in Golf Resorts, die in einem urbanen Umfeld liegen. So kann ich nach der Runde abends auch mal ausserhalb der Resorts in der Stadt ausgehen. Diese Abwechslung auf Reisen mag ich sehr.

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