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Was ist eigentlich ein Links Course?

Blättert man in den Golf-Geschichtsbüchern, tauchen immer wieder zwei Erklärun-gen auf: Eine geht auf das angelsächsische Wort „hlinc“ zurück, was so viel wie „dürr“ oder „unfruchtbar“ bedeutet. Die andere bezieht sich auf das englische Wort „link“ im Sinne von „verbinden“. Gemeint ist der Übergang vom Meer über die Dü-nen zum fruchtbaren Land. Dieser Verbindungsstreifen war landwirtschaftlich unin-teressant und deshalb ideal zum Golf spielen, weshalb an Schottlands Küsten viele Golfplätze eben als „Links“ direkt an der Küste entstanden.

Links Courses weisen weitgehend salzwasserresistente, windunempfindliche und anspruchslose Pflanzen wie Strandhafer, Heide, Besenginster, Stechginster, Wildrosen und andere Dornengewächse auf. Die Böden sind sandig, die Grasflächen der Fairways äusserst hart und die Grüns extrem schnell. Dies macht einen Links-Kurs selbst für Top-Golfer zur Herausforderung – erst recht, wenn auch noch der Wind ins Spiel kommt. Ein Links-Course verlangt präzises Spiel und gute Strategie. Oft schlucken schon die gefürchteten Topfbunker in den Landezonen der Drives nicht perfekt platzierte Abschläge. Auch die Greens werden seitlich von tiefen Bunkern verteidigt, Wasser ist dafür selten im Weg.

Was ist eigentlich ein Links Course

Links or not Links – die ultimative Checkliste für Links-Plätze:

  1. Typische Links-Kurse liegen an der Küste, häufig in den Dünen. Kurse auf Klippen gehören strenggenommen nicht dazu.
  2. Der Boden ist sandig, sehr wasserdurchlässig und deshalb äusserst trocken.
  3. Wegen der trockenen Böden sind die Fairways fest und hart und die Grüns extrem schnell.
  4. Gräser im Rough sind kurz, aber dicht und fest. Ein verzogener Ball ist nur sehr schwer spielbar oder oft ganz verloren.
  5. Links-Kurse sind weitgehend naturbelassen und werden nur wenig bewässert. Die Fairways und Grüns sind hart, sodass die Bälle gern springen und weit rollen.
  6. Besonders typisch sind die tiefen Topf-Bunker. Sie sind nicht so tief, um Golfer zu ärgern, sondern weil der Sand am Meer aus flacheren Bunkern sofort weggeweht werden würde.