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Golfreisen Marokko: ein „Royaume du Golf“ in Nordafrika

Golfen vor einer Kulisse wie aus Tausendundeiner Nacht. Marokko fasziniert mit mystischen Städten wie Agadir, Casablanca und Marrakesch, mit quirligen Souks, prächtigen Palästen, Hochgebirgen, Wüsten, schier unendlichen Stränden und einigen erstklassigen Golfplätzen. Das Königreich Marokko ist ein „Royaume du Golf“.

Zu verdanken hat das nordafrikanische Land dies seinem 1999 verstorbenen König Hassan II. Er war ein leidenschaftlicher Golfer, der sich sogar einen eigenen Golfplatz neben dem Palast anlegen liess. Der amtierende Herrscher Mohammed VI. golft zwar nicht, aber er weiss um die Bedeutung des Sports für die touristische Entwicklung seines Königreichs. Golfer sind deshalb gern gesehene Gäste in Nordafrika. Sie werden rund um Agadir, Casablanca und Marrakesch mit herausragenden Kursen und aussergewöhnlich luxuriösen Hotels und Resorts verwöhnt. Allein in Marrakesch gibt es bereits mehr als ein halbes Dutzend Golfplätze. 18 sind es bislang im ganzen Land, 24 sollen es laut Masterplan werden. Marokko setzt auf die Golfer, die von Herbst bis Frühjahr traumhafte Bedingungen vorfinden. Bei gut 20 Grad und Sonnenschein lässt sich in Nordafrika wunderbar die Golf-Saison verlängern.

Die drei wichtigsten Ziele für Golfreisen nach Marokko sind die Küstenstädte Agadir und Casablanca sowie Marrakesch.

Golfreisen Marrakech, zur Perle des Südens

Neben seinen grandiosen Golfplätzen, sind es die üppigen Gärten, der prächtige El-Badi-Palast, der auch heute noch vom Königshaus benutze Dar el Makhzen-Palast sowie vor allem die Gassen und Plätze der Medina, die Marrakesch so faszinierend machen. Bis spät in die Nacht pulsiert rund um die Koutoubia-Moschee und auf dem zentralen Platz Djemaa el Fna mit seinen Gauklern, Akrobaten, Tänzern, Schlangenbeschwörern und Händlern das Leben. Einheimische und Touristen schlendern in den Souks dicht gedrängt an den Marktständen vorbei. Die Händler dort bieten Fleisch, Gemüse, bunte Gewürze, frisch gepressten Orangensaft, Tonkrüge, Lederwaren, Holzschnitzereien, orientalische Lampen, bunte Gewänder und Tücher an.

Die „Perle des Südens“ ist wieder en vogue wie einst in den 1960er und 1970er Jahren. Der internationale Jet-Set gibt sich in den Luxushotels der Berberstadt am Rand der Wüste die Klinke in die Hand: Angelina Jolie, Brad Pitt, Rock-Legende Mick Jagger, Penelope Cruz und Nicole Kidman sind nur einige der Superstars, die von Marrakesch schwärmen.

Stars wie Normalsterbliche weckt morgens der Ruf des Muezzins: „Allahu akbar“ („Gott ist grösser“) schallt es über die Medina mit ihren Minaretten, Palästen und Türmen, die sich vor der Kulisse des mächtigen Atlasgebirges abzeichnen. Rund um die mit 1,5 Millionen Einwohnern viertgrösste Stadt des Landes verteilen sich die in Olivenhaine eingebetteten und von Palmen gesäumten Golfplätze. Der Golfplatz Royal Golf de Marrakesch wurde bereits 1923 eröffnet, andere wie Amelkis Golf Club und Palmeraie sind brandneu. Einige sind auch für Könner eine Herausforderung, die meisten aber bieten auch weniger starken Freizeitspielern viel Spass. Ein purer Genuss sind sie alle.

El Jadida, ein Juwel südlich von Casablanca

Ein purer Genuss ist selbstverständlich auch der von Gary Player entworfene Golfplatz Mazagan-Kurs in El Jadida südlich der faszinierenden Hafenstadt Casablanca. Nahe der ehemaligen portugiesischen Kolonie liegt einer der jüngsten Plätze des Landes – und das direkt in den Dünen der Atlantikküste. Der Golfplatz Links Course gehört zu den anspruchsvollsten Plätzen Marokkos. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man meinen, man sei in Schottland. Darüber hinaus ist mit dem El Jadida Royal Course ein weiterer Platz an der Atlantikküste in unmittelbarer Nähe angesiedelt. Er gehört zum Pullman El Jadida Royal Golf & Spa und liegt direkt in einer sandigen Bucht, die sich nördlich der Stadt nach Azemmour zieht. Der Blick über den Atlantik lässt Golferherzen höher schlagen. Der 72-Par-Kurs mit einer Länge von 6.261 Metern schlängelt sich durch kleine Pinien- und Eukalyptus-Wälder und wurde 1993 von Cabell B. Robinson konzipiert. Zwei Golfkurse mit Meerblick, die das ultimative Naturerlebnis verkörpern – und das mitten in Nordafrika!

Agadir – Die Hafenstadt für Golf-Fans

Genau wie El Jadida kann auch Agadir auf eine lange Tradition portugiesischer Seefahrer zurückblicken. Die Hafenstadt am Atlantik, im Süden Marokkos liegt etwa 500 km südlich von Casablanca entfernt. Die Stadt ist bei Golfern extrem beliebt. Nicht nur wegen den ganzjährig angenehmen klimatischen Bedingungen von 24 Grad im Durchschnitt. So zieht es beispielsweise die Profi-Golfer der European Tour immer im Frühjahr auf die königlichen Plätze bei der Trophée Hassan II.

Doch auch für Breitensportler herrschen selbstverständlich beste Bedingungen, um der kleinen Golfkugel nachzujagen. Prämiert sind die beiden Tikida-Kurse in Agadir für Ihren makellosen Zustand. Der Course Golf du Soleil gilt als einer der schönsten Plätze des Landes. Auch hierhin verlaufen sich regelmässig Profi-Golfer und Proetten. Dieser Championship Kurs liegt ebenfalls eingebettet in einen wunderschönen Eukalyptus-Wald. Auf dem sehr technischen Kurs mit vielen Sandbunkern werden auch Könner richtig gefordert. Und auch der Golf Course Les Dunes – zentral in Agadir – ist mit seinen 27 Löchern prädestiniert für ein Golf-Erlebnis der Extraklasse.

Etwa 17 Kilometer nördlich von Agadir liegt noch das 5-Sterne-Hotel Hyatt Place Taghazout Bay. Auf dem hoteleigenen 18-Loch-Kurs, konzipiert von Architekt Kyle Phillips, können Gäste eine Runde Golf mit  tollem Meerblick vereinen.