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Golf in Naples: Golfer-Himmel an der Paradise Coast

Sonnenschein das ganze Jahr über, eine faszinierende Natur und mehr Golflöcher als Einwohner: Golf in Naples gehört zu den herausragenden Sportereignissen in Nordamerika. Viele der Plätze sind zwar privat und nur für Mitglieder bespielbar, doch das Angebot an öffentlichen Anlagen ist ebenfalls enorm. Außerdem stehen einige halb-private Golfplätze von April bis Dezember für Urlauber offen.

Unter den rund 90 Golfplätze in Naples und Umgebung sind einige der besten in den USA – von Top-Designern konzipiert und hervorragend gepflegt. Sie locken Anfänger und Profis gleichermaßen an und brachten der Region die Auszeichnung „Golf Destination of the Year 2014 in North America“. Laut der National Golf Foundation belegt Naples zudem regelmässig den ersten oder zweiten Platz in ihrer jährlichen Erfassung der „Golflöcher pro Einwohner“. Eine riesige Auswahl also, um das Golfspiel in Florida zu perfektionieren.

Golf in Naples: Abschlag auf renommierten Kursen

Drei professionelle Turniere finden hier im Jahr statt. Greg Norman’s PGA Turnier und The Franklin Templeton Shootout werden jeden Dezember im Ritz-Carlton Golf Resort in Naples gespielt, The ACE Group Classic PGA Champion’s Tour Tournament startet jeden Februar im TwinEagles in Naples. Einige der berühmten Privatplätze sind den Resorts in der Region angeschlossen und somit für Gäste bespielbar.

Der Concierge im Hotel ist ein hilfreicher Assistent bei der Suche nach der besten Anlage oder der Reservierung von Startzeiten. Zudem bieten viele Hotels maßgeschneiderte Pakete auf einem oder mehreren Plätzen. Preise und Etikette ähneln denen in Europa, großes Plus ist allerdings, dass auf keinem Platz eine Handicap-Vorgabe besteht: Die Platzreife ist ausreichend.

Drei Regionen – ein Paradies: Golf in Naples

Herrliche Strände am Golf von Mexiko.

Gemeinsam mit Marco Island und den Everglades bildet Naples die Paradise Coast an der Südwestküste Floridas. Eingerahmt von grünen Palmen fallen auf 48 Kilometern weiße, breite Sandstände flach in den tropischen Golf von Mexiko ab. Der internationale Flughafen von Südwest-Florida liegt 40 Fahrminuten nördlich von Naples bei Fort Myers. Da der Küstenabschnitt auch nur zwei Fahrtstunden von Miami und vier von Orlando entfernt ist, lässt er sich ideal in eine Rundreise einbinden.

Die Paradise Coast gilt als Geheimtipp für Florida-Liebhaber. An den Stränden der Westküste geht es ruhiger zu als in anderen Regionen, ebenso auf den Golfplätzen. Das Meer ist hier wärmer und die Strömung sanfter als am Atlantik. Die perfekte Mischung, um sich bei herrlichem Strandurlaub und abenteuerlichen Naturerlebnissen zu erholen.

Mediterraner Luxus in Naples

Naples steht für mediterranen Lebensstil, ein reichhaltiges Kulturangebot, noble Boutiquen und vielseitige Kunstgalerien. Berühmt machten die Region aber vor allem die weißen, langen Sandstrände, denen sie ihren Namen verdankt: Floridas letztes Paradies. Viele Hollywood-Größen, allen voran Greta Garbo, Hedy Lamarr und Gary Cooper, entdeckten das Seebad einst als Winterdomizil.

Als eine der wenigen amerikanischen Städte lässt sich Naples gut zu Fuss erleben. Gerade Olde Naples entlang der 3rd Street lädt mit seinen historischen Gebäuden und den ausladenden Boulevards zu einem Spaziergang ein. Charmante Straßencafés und Patios mit kühlen Springbrunnen bieten immer wieder die Gelegenheit für eine kleine Pause. In den gepflegten Restaurants, die sich auf fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte spezialisiert haben, werden die Mahlzeiten vor der herrlichen Kulisse dann zu einem kulinarischen Erlebnis.

Gäste wohnen entweder in exklusiven Hotels oder verträumten kleinen Lodges. Für jedes Budget und für jeden Geschmack finden sich passende Angebote. Der krönende Abschluss eines Tages bringt dann aber alle auf dem berühmten Naples Pier zusammen: ein glühender Sonnenuntergang, zu dem wilde Delfine auftauchen – einfach spektakulär.

Wie ein tropisches Venedig

Marco Island ist die größte der Ten Thousand Islands.

30 Kilometer von Naples entfernt und über eine kostenlose Brücke mit dem Festland verbunden liegt Marco Island. Das zehn Kilometer lange und sechs Kilometer breite Eiland ist die größte der sogenannten Ten Thousand Islands. Es gehört damit zu einem Labyrinth an unzähligen wilden und vielfach unerforschten Mangroveninseln vor den Everglades und ist ein Mekka für Wassersportler. Zahlreiche Wasserkanäle, die an ein tropisches Venedig erinnern und an denen Ferienvillen mit eigenen Jachtliegeplätzen stehen, durchziehen das Inselinnere.

Gerade Familien und Paare genießen den mondänen Rückzugsort mit seiner ausgezeichneten Gastronomie, den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, den hervorragenden Badebedingungen und dem abwechslungsreichen Aktivitäts- und Ausflugsprogramm. Wer Ruhe und Erholung sucht ist hier genauso gut aufgehoben wie Abenteurer, Sportler oder Kulturliebhaber.

Wildes Naturerlebnis in den Everglades

Gleich hinter den Ten Thousand Islands fangen die Everglades an. Hier ist der Mensch zu Gast in einem sensiblen Gleichgewicht außergewöhnlicher Flora und Fauna. Auf Wanderungen oder auf Bootsfahrten durch das unüberschaubare Netz an Wasserwegen und Mangroven entwickelt man unweigerlich Respekt vor der Kraft der Natur. In der warmen und feuchten Luft vernimmt man kein Geräusch der Zivilisation, nur die Stimmen der Tiere und die Bewegung der Pflanzen.

US-Präsident Harry S. Truman gründete 1947 den Everglades Nationalpark als einziges subtropisches Naturschutzgebiet Nord Amerikas, 1979 erklärte es die UNESCO als internationales Biosphärenreservat zum Weltnaturerbe. Die Indianer nannten das riesige Feuchtgebiet „Pa-hay-okee“, „Fluss aus Gras“. Tatsächlich sind die Everglades kein Sumpf, sondern ein träge fließender Fluss, dessen Strömung man mit bloßem Auge kaum wahrnimmt. Ein Liter Wasser benötigt einen Monat, um den bis zu 80 Kilometer breiten, aber nur maximal knietiefen und deswegen auf weiten Flächen mit Gras bedeckten Fluss zu durchqueren.

Artenvielfalt zu Land, in der Luft und im Wasser

Die Flora und Fauna des Parks ist schlichtweg spektakulär. Alligatoren leben hier neben den bedrohten amerikanischen Krokodilen; Panther, Hochwild, Waschbären, Schlangen, Manatees, Spinnen, Schildkröten und Flamingos teilen sich das Territorium mit mehr als 350 Vogelarten wie Ibissen, Pelikanen, Kormoranen, Rosalöfflern, blauen Fischreihern und Störchen. Charakteristische Pflanzen sind bizarre Sumpfzypressen, Prärien an Seegras, Farne, Lianen, Orchideen und Bromelien. Hier und da finden sich sogenannte Hammocks – Hartholz-Bauminseln mit Palmen, Mahagonibäumen, Eichen und Magnolien. Und daneben immer wieder das undurchdringliche Unterholz.

Man kann den Naturpark auf unterschiedliche Weise erkunden. Kanus und Kajaks garantieren direkte Nähe zu den verschiedenen Bewohnern. Die Kanutrails haben unterschiedliche Längen von einer Stunde bis hin zu mehrtägigen Expeditionen. Touren können mit Ranger oder individuell organisiert werden. In den Randbezirken des Nationalparks finden sich diverse Anbieter, bei denen man Touren mit den rasanten Propellerbooten (Airboats) oder mächtigen Sumpf-Buggys durch die Seegrasfelder, Sümpfe und Trockenwälder buchen kann.

 

Naples Hotel-Tipps

Naples Beach Hotel & Golf Club
4 Nächte inkl. 4 Greenfees
ab CHF 480 pro Person

Hyatt Regency Coconut Point
3 Nächte inkl. 2 Greenfees
ab CHF 590 pro Person

Marco Island Marriott
2 Nächte inkl. 2 Greenfees
ab CHF 620 pro Person

Ritz-Carlton Golf Resort
4 Nächte inkl. 3 Greenfees
ab CHF 790 pro Person